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Selbstführung: Delegieren, Prioritäten, die eigene Rolle

Delegieren, Prioritäten, die eigene Rolle. Wer andere führt, fängt bei sich an.

Wer andere führt, fängt bei sich an: bei der Entscheidung, was er abgibt, bei der Frage, wofür er Nein sagt, und bei der Rolle, die er gegenüber früheren Kollegen einnimmt. Selbstführung heißt, diese Entscheidungen bewusst zu treffen statt sie dem Tagesgeschäft zu überlassen.

So geht Leadwords an das Thema heran

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Die Situation

Es ist 19 Uhr, du sitzt noch über der Kalkulation, die eigentlich dein Mitarbeiter machen sollte. Du hast sie ihm gegeben, dann dreimal nachgefragt und am Ende selbst übernommen, weil es schneller ging.

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Worum es wirklich geht

Wer nachkontrolliert, delegiert nicht, er verschiebt nur den Zeitpunkt, an dem er die Arbeit selbst macht. Dahinter steht meist kein Zeitproblem, sondern die Sorge, dass das Ergebnis anders wird als das eigene.

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So kannst du es sagen

„Ich gebe dir die Kalkulation für das Projekt Nord komplett. Das Ergebnis muss bis Freitag beim Kunden sein, der Weg dorthin ist deiner. Was brauchst du von mir, damit das klappt?“

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Dein nächster Schritt

Wähl eine Aufgabe, die du diese Woche abgibst, mit Ergebnis und Termin, aber ohne Weg. Trag dir den Termin ein, an dem ihr über das Ergebnis sprecht, und frag bis dahin nicht nach.

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Was du besser lässt

Aufgaben abgeben und den Weg vorschreiben, Zwischenstände einfordern, die niemand braucht, und Arbeit zurücknehmen, sobald der erste Fehler passiert.

Beiträge zum Thema

Häufige Fragen

  • Wie delegiere ich, ohne ständig nachzukontrollieren?

    Indem du das Ergebnis und den Termin festlegst, nicht den Weg. Vereinbart einen Zeitpunkt, an dem ihr über das Ergebnis sprecht, und halte dich bis dahin zurück. Fehler auf dem Weg gehören zum Lernen dazu.

  • Wie sage ich als Führungskraft Nein?

    Mit dem Grund und ohne Entschuldigung: „Das übernehme ich nicht, weil mein Team diese Woche die Abnahme fertig bekommen muss. Ab Montag können wir darüber reden.“ Ein Nein mit Grund wird akzeptiert, ein Nein mit Ausrede nicht.

  • Wie führe ich frühere Kollegen?

    Indem du die neue Rolle ansprichst, bevor es jemand anderes tut: „Ich bin jetzt in einer anderen Rolle, und ich werde Entscheidungen treffen, die nicht allen gefallen. Ich möchte, dass wir trotzdem offen miteinander reden.“

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