Das Mitarbeitergespräch in 20 Minuten vorbereiten
Fünf Punkte für die Vorbereitung: der Anlass in einem Satz, Beobachtungen mit Datum, das Ziel, der erste Satz und die Frage, nach der du schweigst.
Vorbereiten, eröffnen, vereinbaren. Hier findest du den Ablauf und die Sätze dafür.
Ein Mitarbeitergespräch ist vorbereitet, wenn du den Anlass in einem Satz nennen kannst, zwei oder drei Beobachtungen mit Datum notiert hast, weißt, was am Ende anders sein soll, und deinen ersten Satz einmal laut gesagt hast. Das dauert etwa zwanzig Minuten und erspart dir meist das zweite Gespräch zum selben Thema.
Das Mitarbeitergespräch in 20 Minuten vorbereiten →Fünf Punkte für die Vorbereitung: der Anlass in einem Satz, Beobachtungen mit Datum, das Ziel, der erste Satz und die Frage, nach der du schweigst.Das Jahresgespräch mit deiner Teamleiterin steht am Donnerstag im Kalender. Du hast noch nichts aufgeschrieben und weißt nur, dass das Thema Gehalt kommen wird.
Die meisten Mitarbeitergespräche scheitern an der Vorbereitung, nicht am Gespräch. Wer ohne Anlass-Satz, ohne Beobachtungen und ohne Ziel hineingeht, redet über Eindrücke, und über Eindrücke lässt sich nichts vereinbaren.
„Ich möchte mit dir über das letzte halbe Jahr sprechen: was gut gelaufen ist, wo es gehakt hat und was du dir für die nächsten Monate vornimmst. Womit fangen wir an?“
Schreib vor dem Gespräch den Anlass in einem Satz auf, dazu zwei oder drei Vorfälle mit Datum und das Ergebnis, das am Ende stehen soll. Sag bei der Einladung, worum es geht.
Keine Rede durchformulieren, keine alten Geschichten aus dem Vorjahr, keine Diagnose über die Person. Vorbereitet sind Einstieg, Beobachtungen, Ziel und die Frage, nach der du schweigst.
Fünf Punkte für die Vorbereitung: der Anlass in einem Satz, Beobachtungen mit Datum, das Ziel, der erste Satz und die Frage, nach der du schweigst.
Etwa zwanzig Minuten, wenn du dich auf fünf Punkte beschränkst: Anlass in einem Satz, zwei oder drei Beobachtungen mit Datum, das Ziel, der erste Satz und die Frage, auf deren Antwort du wartest. Länger wird es nur, wenn du eine Rede vorbereitest, und die brauchst du nicht.
Ja. Eine Einladung ohne Thema erzeugt zwei Tage Grübeln und ein Gegenüber, das mit Verteidigung ins Gespräch kommt. Ein Satz reicht: „Ich möchte am Dienstag mit dir über die Abläufe bei den Lieferscheinen sprechen.“
Mit dem Thema, ohne Vorrede und ohne vorgeschobenes Lob. Nenn, was du beobachtet hast, warum es dich beschäftigt, und stell eine offene Frage. Danach hörst du zu.
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